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ConTrust Energiefonds

ConTrust Energiefonds: Schadensersatzklage eingereicht

04.08.2017 Die Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte hat für zwei Anleger der Contrust Energiefonds 2. KG Klage wegen fehlerhafter Anlageberatung gegen die Vermittlerfirma eingereicht. Die Kläger verlangen Schadensersatz in Höhe von rund 100.000,00 Euro. Dieses Klageverfahren hat Pilotcharakter, weil sich bei der Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte zahlreiche Anleger gemeldet haben, die ebenfalls gerichtliche Schritte wegen dieses enttäuschenden Investments prüfen.

ConTrust Energiefonds

Der Prospekt der ConTrust Energiefonds 2. KG wirbt mit der Aussage, es handele sich um ein kluges Investment für mehr Lebensqualität durch eine gesündere Umwelt. Unter dem Label „Ethische Energie Investments“ werden potenzielle Anleger dazu ermutigt, ihr Geld über den Fonds in Unternehmen zu investieren, die ihre Geschäftstätigkeit im Rahmen des Erneuerbare Energien Gesetzes ausüben. Vorzugswürdig seien Investments in Biomasseheizkraftwerke.

Die Aussicht, etwas Gutes für die Umwelt zu tun und dabei auch noch Geld zu verdienen, bewegte viele Anleger in ConTrust Energiefonds zu investieren. Für den ConTrust Energiefonds 2. KG wurde laut Prospekt eine Gesamtausschüttung von ca. 361 % in Aussicht gestellt. Ab dem dritten Jahr sollte es Ausschüttungen in Höhe von 8 Prozent pro Jahr geben und ab dem 11. Jahr sogar 10 Prozent.

Die Realität sieht dagegen komplett anders aus. Die prognostizierten Ausschüttungen gibt es schon lange nicht mehr. Und ob es in Zukunft überhaupt noch Rückflüsse geben wird, ist derzeit völlig unklar. Die Anleger der ConTrust Energiefonds 2. KG bekommen keine aktuellen und aussagekräftigen Informationen über die wirtschaftliche Entwicklung der Investments von der Fondsverwaltung.

Die Kläger verlangen Schadensersatz

Die von der Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte vertretenen Kläger verlangen von der Vermittlerfirma Schadensersatz. Sie werfen dem Unternehmen fehlerhafte Anlageberatung vor. Sie beanstanden unzureichende Informationen über die tatsächlichen Beteiligungsverhältnisse, über die Risiken und über die zu erwartenden Einnahmen des Fonds. Außerdem erhielten die Kläger ein „persönliches Angebot“, in dem vorgerechnet wurde wie sich der Kommanditanteil über einen Zeitraum von 25 Jahren wirtschaftlich entwickeln werde. Dieses Angebot enthält nach Einschätzung der Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte völlig unrealistische Prognosen.

Die Klage wurde Anfang August beim Landgericht Rottweil eingereicht. Sie hat Pilotcharakter, weil sich bei der Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte inzwischen zahlreiche besorgte ConTrust Anleger gemeldet haben. Sie erhoffen sich aus diesem Prozess wertvolle Informationen und Erkenntnisse für die Erfolgsaussichten in ihrem eigenen Fall.

Über die Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte

Wir sind seit vielen Jahren erfolgreich im Kapitalanlagerecht tätig und betreuen aktuell mehr als 1.000 Anleger, denen geschlossene Fonds als lukratives Investment verkauft wurden. Wenn auch Sie von unseren Erfahrungen und unserer Expertise profitieren möchten, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Ein erstes Beratungsgespräch ist kostenfrei.

Ansprechpartner: Rechtsanwalt Wolf von Buttlar und Rechtsanwältin Jacqueline Kröhnert


ConTrust Energiefonds: Wie viel Geld verbrennt im Biomasseheizkraftwerk?

16.11.2016 - Nicht jede Anlage, die gut gemeint ist, ist auch gut gemacht. Das müssen gerade die Anleger der ConTrust Energiefonds feststellen.

ConTrust Energiefonds

Der Prospekt der ConTrust Energiefonds 2. KG wirbt mit der Aussage, es handele sich um ein kluges Investment für mehr Lebensqualität durch eine gesündere Umwelt. Unter dem Label „Ethische Energie Investments“ werden potenzielle Anleger dazu ermutigt, ihr Geld über den Fonds in Unternehmen zu investieren, die ihre Geschäftstätigkeit im Rahmen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) ausüben. Vorzugswürdig seien Investments in Biomasseheizkraftwerke.

Die Aussicht, etwas Gutes für die Umwelt zu tun und dabei auch noch Geld zu verdienen, bewegte viele Anleger in ConTrust Energiefonds zu investieren. Beispielsweise wurde für den ConTrust Energiefonds 2. KG eine Gesamtausschüttung von ca. 361 % in Aussicht gestellt. Ab dem dritten Jahr sollte es Ausschüttungen in Höhe von 8 Prozent pro Jahr geben und ab dem 11. Jahr sogar 10 Prozent.

 Anlegerinformationen sind unzureichend

Inzwischen ist aber Skepsis angebracht, ob diese Prognosen jemals eintreten werden. Viele Anleger wären froh, wenn sie wenigstens aktuelle und aussagekräftige Informationen über die wirtschaftliche Entwicklung ihres Investments bekommen würden. Der letzte im Bundesanzeiger veröffentlichte Jahresabschluss der ConTrust Energiefonds 2. KG stammt aus dem Jahr 2011. Vergangenes Jahr sollten die Anleger dieses Fonds zwar über die Jahresabschlüsse 2012 und 2013 abstimmen. Die Abschlüsse selbst bekamen sie aber nicht zu sehen. Dafür gab es nur rudimentäre Angaben über einzelne Positionen in der Bilanz. Diese Angaben waren zudem weder belegt noch nachvollziehbar erläutert. Anfragen dazu blieben bis heute unbeantwortet.

 Anleger der ConTrust Energiefonds 1. KG erhielten im Oktober 2016 ein Schreiben unter dem Betreff „Nachrichten der ConTrust Gruppe für Engagierte“. In diesem Schreiben war dann von Restrukturierungsmaßnahmen, einem Schaden an einem sicherheitsrelevanten Kraftwerksbestandteil und von Erlösausfällen die Rede. Diese Aussagen betreffen das Biomasseheizkraftwerk in Bodelshausen, dem „Kerninvestment der ConTrust Gruppe in Deutschland“. Konkrete Informationen zu dem aktuellen Wert dieses „Kerninvestments“ finden sich in dem Schreiben aber ebenso wenig wie Aussagen zu den Ergebnisprognosen.

Insgesamt drängt sich der Verdacht auf, dass ConTrust die tatsächliche wirtschaftliche Entwicklung der Fonds verschleiert. Statt konkrete und aktuelle Informationen über die Vermögens- und Ertragssituation bekommen die Anleger – wenn überhaupt - nur allgemein gehaltene Erklärungen. Eine professionelle und anlegerfreundliche Informationspolitik sieht jedenfalls anders aus.
 
Kostenfreie Erstberatung

In unserer Stuttgarter Niederlassung der Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte haben sich inzwischen besorgte ConTrust Anleger gemeldet. Ihnen geht es darum, zunächst belastbare Informationen über die aktuelle wirtschaftliche Lage ihres Fonds zu erhalten. Weiter soll geprüft werden, ob ein Ausstieg aus dem Fonds sinnvoll ist und unter welchen Voraussetzungen Schadensersatzansprüche mit Aussicht auf Erfolg geltend gemacht werden können.

Betroffene Anleger können sich bei der Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte unter This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. melden, um eine Prüfung ihrer Rechte vornehmen zu lassen. Ein erstes Beratungsgespräch ist kostenfrei.

 Ansprechpartner: Rechtsanwalt Wolf von Buttlar