Gebäude

Kapitalmarktrecht

Werden Sie ein Teil unsere Teams!

03. November 2017 Wir sind eine zivil-und wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Kanzlei mit Standorten in Stuttgart und Hamburg. Unsere Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Bank, Versicherungs- und Gesellschaftsrecht sowie im Kauf- und im Erbrecht. Marktbeobachter zählen uns zu den führenden Kanzleien im Bereich des Kapitalanlagerechts.

Für unseren Standort in Stuttgart suchen wir

eine/n Rechtsanwältin/ Rechtsanwalt

mit Interesse für die genannten Rechtsgebiete. Wir bieten eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit in einem Team, das sich durch gegenseitige Wertschätzung und Unterstützung auszeichnet.
Zu unserer Kanzleikultur gehören offene Türen genauso wie eine flache Hierarchie. Eine auf die persönlichen Wünsche des Mitarbeiters zugeschnittene Aus- und Weiterbildung ist für uns selbstverständlich.

Wenn Sie Teil unseres Teams werden wollen, senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Angaben zu Ihren Gehaltsvorstellungen und dem frühest möglichen Eintrittstermin bitte an:
von Buttlar Rechtsanwälte, Löffelstraße 44, 70597 Stuttgart oder an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. .
Für eine erste telefonische Kontaktaufnahme steht Ihnen auch Herr Rechtsanwalt Wolf von Buttlar unter der Telefon-Nr.: 0711 / 32 09 18-21 zur Verfügung.

Abgaskartell: Bafin prüft Verstoß gegen Ad-hoc-Pflicht von Daimler und VW

09. August 2017 Eine Sprecherin der Bafin-Aufsichtsbehörde bestätigte am Montag 07.08.2017, dass die Bafin nun gegen die Autobauer Daimler und VW wegen des möglichen Verstoßes der Adhoc-Pflichten (Berichtspflichten) ermittelt.

Relevante Informationen, die den Aktienkurs erheblich verändern können, müssen von börsennotierten Unternehmen gemeldet werden.
Die Bafin prüft nun, ob Daimler und VW, die sich selbst wegen des Verstoßes gegen das Kartellrecht anzeigt haben, nicht auch gleichzeitig ihre Aktionäre informieren hätten müssen. Die Aktienkurse der beiden Unternehmen hatten nach der Bekanntgabe der Selbstanzeigen spürbar nachgegeben.

Sollte die Prüfung nun ergeben, dass gegen die Ad-hoc Pflicht verstoßen worden ist, kommt auf die Autobauer nun erneut finanzieller Ärger zu: Gegen juristische Personen, zu denen börsennotierte Unternehmen gehören, können mittlerweile Bußgelder von bis zu 2,5 Millionen Euro oder von 2% des gesamten Vorjahresumsatzes verhängt werden.
Besonderes Pech: erst seit Juli 2017 gelten diese hohe Bußgeldstrafen.

Widerspruch bei Lebensversicherungen und VW-Abgasskandal führen zu Beschwerden bei der BaFin

14. März 2017

Seit 2012 ist es Verbrauchern möglich, sich beim Mitarbeiter– und Beschwerderegister der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) über Fälle von Missständen bei Banken und Finanzdienstleistern zu beschweren.

Das Bundesfinanzministerium führte dieses Register ein, um mehr Transparenz in die Finanzberatung zu bringen. Ziel sollte es sein Fehlleistungen, zweifelhafte Geldflüsse und ungeklärte Abläufe aufzuarbeiten und zu sanktionieren.

Nach der Einführung des Registers wurden bis heute etwa 29.000 Kundenbeschwerden eingereicht, allerdings waren die Zahlen bis 2015 jährlich rückläufig. Der höchste Anteil waren Beschwerden über Versicherungen und hierbei speziell Lebensversicherungen, gefolgt von KFZ sowie Krankenversicherungen. Ab 2015 stieg die Zahl dann wieder deutlich an. Im Jahr 2016 bearbeitete die Behörde 7985 Beschwerden über Versicherungen, davon alleine 1817 im Bereich der Lebensversicherungen.

Einer der Gründe war, dass der Bundesgerichtshof Kunden von Lebensversicherungen ein „dauerhaftes“ Widerspruchsrecht einräumte, wenn bei Vertragsabschluss fehlerhaft oder gar nicht über das Widerspruchsrecht belehrt wurde. Versicherungskunden beschwerten sich in allen Sparten über Verzögerungen bei der Schadensprüfung, Auszahlung der Versicherungsleistung und generell über die Frage des Deckungsschutzes; ob also überhaupt der Schaden von der Versicherung ersetzt werden muss. Speziell bei den Lebensversicherungen waren Kunden enttäuscht über die Höhe der Versicherungsleistung, da sie sich oft mehr erhofft hatten.

Auch Rechtschutzversicherungen standen häufig in der Kritik und mussten sich einer Prüfung durch die BaFin stellen. Beschwert haben sich viele Kunden von VW, die sich bei dem VW-Abgasskandal mit falschen Abgaswerten ihrer Fahrzeuge getäuscht fühlten. Und sie wurden dann auch noch enttäuscht: Kosten für Schadenersatzklagen wurden von vielen Rechtschutzversicherungsgesellschaften wegen angeblich fehlenden Erfolgsaussichten abgelehnt.

Ansprechpartner: Rechtsanwalt Wolf von Buttlar

Imperial Fonds Neue Bundesländer GdbR: Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende?

19. August 2016 Die schlechten Nachrichten reißen für die Gesellschafter des „Fondsdinosauriers“ aus dem Jahr 1995 nicht ab. Die Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte erklärt, wie sich betroffene Gesellschafter verhalten sollen.

Hintergrund

Da die Gesellschaft das zum Erwerb der Fondsimmobilie im Jahr 1995 aufgenommene Darlehen nicht mehr bedient, werden nun die einzelnen Gesellschafter auf der Grundlage ihrer Stellung als GbR-Gesellschafter persönlich in Anspruch genommen. Entsprechende Anwaltsschreiben sind den Gesellschaftern schon im Frühjahr ins Haus geflattert. Seither zieht sich die Angelegenheit in die Länge. Es kann sich aber um eine trügerische Ruhe handeln, wenn sich die betreffende Bank zum Handeln entschließt und die Anleger verklagt. Dann entstehen erhebliche weitere Kostenrisiken.

Empfehlung

Gegen die von der finanzierenden Bank erhobenen Forderungen bestehen erhebliche rechtliche Bedenken, insbesondere hinsichtlich der Berechnung der geltend gemachten Forderungen. Rechtsanwalt Dr. Alexander Schaal rät dazu, sich zeitnah über rechtliche Möglichkeiten und Risiken zu informieren.

Die Kanzlei von Buttlar vertritt bereits Anleger des Imperial Fonds Neue Bundesländer GdbR. Sie bietet betroffenen Gesellschaftern eine kostenlose Ersteinschätzung der Rechtslage in ihrem Fall an.

Die Anleger des Imperial Fonds Neue Bundesländer GdbR haben eine Interessengemeinschaft „Initiative Möckern“ gegründet. Da das Fondsmanagement die Herausgabe der Adresslisten der Mitgesellschafter verweigert, konnten noch nicht alle Anleger kontaktiert werden. Gerne sind wir bereit, einen Kontakt mit der Interessengemeinschaft herzustellen.

Ansprechpartner: Rechtsanwalt Dr. Alexander Schaal
 

Lesen Sie weiter