Gebäude

Ombudsmann erkennt Schadensersatzansprüche der Anleger an!

19. Juli 2011

Zugunsten unserer Mandanten ergingen in den vergangenen Wochen eine Vielzahl von Schlichtungssprüchen des Ombudsmanns der privaten Banken, nach denen Banken verpflichtet sind, die Beteiligung vollständig rückabzuwickeln. Gestützt wurden die Entscheidungen vor allem auf den jüngsten Beschluss des BGH vom 09.03.2011, in dem letzte Zweifel der Instanzgerichte an der sogenannten Kick-Back-Rechtsprechung beseitigt wurden.

Zum Ende des vergangenen Jahres haben wir für unsere Mandanten in vielen Fällen Schlichtungsanträge bei den von den Banken eingerichteten Kundenbeschwerde-stellen eingereicht. Vorrangiges Ziel war dabei die Verjährung der Ansprüche unserer Mandanten zu hemmen. Betroffen hiervon waren vor allem Anleger von Medienfonds, welche die steuerrechtliche Entwicklung zu ihren Fonds erst einmal weiter verfolgen wollten, ohne Gefahr zu laufen, dass sie ihre Ansprüche verlieren. Ihre Banken erklärten sich regelmäßig nicht bereit auf die Einrede der Verjährung zu verzichten.

Viele unserer Mandanten können jetzt aufatmen. Nachdem sich nach dem rechtskräftigen Gerichtsbescheid des Finanzgerichts München vom 08.04.2011, Az. 1 K 3669/09, abzeichnet, dass die steuerlichen Nachteile nicht so hoch ausfallen, wie es zu befürchten galt, besteht für sie nun die Möglichkeit, endgültig einen Schlussstrich unter das Kapitel Medienfonds zu ziehen und die Beteiligung an ihre Bank gegen Rückzahlung ihrer Einlage abzugeben. Erfolge konnten wir erzielen für Anleger, die sich an den Medienfonds KALEDO Erste und Zweite sowie MERADIN, MAT IV und MFP GHS beteiligt haben.

Ansprechpartner: Rechtsanwalt Wolf von Buttlar

 

Lesen Sie weiter