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SCHIFFSFONDS

CFB-Fonds 162: Verjährung von Schadensersatzansprüchen droht

06.12.2016 - Durch den Verkauf des Fondsschiffes endet jede Möglichkeit, noch Erträge aus dem Fonds zu erzielen. Für betroffene Anleger stellt sich nur noch die Frage, ob sie mit Aussicht auf Erfolg Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung beim Erwerb der Beteiligung am CFB-Fonds 162 machen können. Für diese Anleger bietet die Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte auf schnelle und unkomplizierte Art eine nützliche Orientierung.

Wer kann mit Aussicht auf Erfolg Schadensersatz verlangen?

Schadenersatzansprüche wegen Falschberatung verjähren spätestens 10 Jahre (taggenau) nach Zeichnung der Fondsbeteiligung. Da die Anteile an der NASTO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „GABRIEL SCHULTE“ KG (CFB-Fonds 162) überwiegend 2007 vertrieben wurden, ist zügiges Handeln geboten.

Ob Beratungsfehler vorliegen, ist eine Frage, die entgegen vielen anderslautenden Behauptungen wenig mit dem Anlageprodukt selbst zu tun hat, dafür aber sehr viel mit der individuellen Beratung, die zum Erwerb führte. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind die Kenntnisse, die Anlagewünsche und die Risikobereitschaft des Anlegers zu ermitteln und der Beratung zugrunde zu legen. Einem gut informierten und risikobereiten Berufstätigen kann man andere Anlagen empfehlen, als einem 70-jähriger Rentner, der sein Leben lang nur Sparbücher besessen hat und sein Erspartes für den Lebensunterhalt im Alter erhalten will.

Darüber hinaus müssen dem Anleger die Informationen an die Hand gegeben werden, die ihm eine eigenverantwortliche Anlageentscheidung ermöglichen. Für einen Schiffsfonds gilt:

-    Es handelt sich um eine unternehmerische Investition mit Totalverlustrisiko.
-    Wegen der hohen Risiken ist er als Altersvorsorge regelmäßig nicht geeignet.
-    Ausschüttungen müssen unter Umständen zurückgezahlt werden.
-    Ein Fondsanteil lässt sich nur schwer wieder veräußern. Bei Laufzeiten von 15-20 Jahren ist ein Schiffsfonds für einen Rentner meistens nicht sinnvoll.
-    Ein Schiffsfonds sieht sog. „weiche Kosten“ von i.d.R. 20 bis 30 % des Eigenkapitals vor.
Damit werden die Initiatoren, Anwälte, Steuerberater und vor allem der Vertrieb bezahlt. Diese Mittel stehen für den eigentlichen Zweck des Fonds – Kauf und Einsatz des Fondsschiffes - nicht zur Verfügung.

Bei der Beratung durch eine Bank kommt die Pflicht zur ungefragten Aufklärung über versprochene Provisionen hinzu, die häufig missachtet wird.

Über die genannten Gesichtspunkte muss der Berater im Gespräch oder durch rechtzeitige Prospektübergabe informieren. Rechtzeitig ist eine Prospektübergabe nur dann, wenn sie so zeitig vor der Unterzeichnung erfolgt, dass sie der Anleger noch lesen kann.

Jeder Beratungsfehler reicht für sich alleine aus, einen Schadensersatzanspruch zu begründen.

Empfehlung: Kostenfreies Orientierungsgespräch

Sollten Sie sich durch die vorstehend geschilderten typischen Beratungsfehler an Ihre eigene Beratung erinnert fühlen, sollten Sie die Erfolgsaussichten in Ihrem Fall genauer prüfen lassen. Anstatt Sie mit endlosen Fragebogen und Erklärungen zu versorgen, bieten wir Ihnen ein erstes persönliches Telefonat zur Beantwortung der Frage an, ob sich eine weitergehende Prüfung und eine kostenintensive Bearbeitung Ihres Falles überhaupt lohnt. Bei diesem Orientierungsgespräch wird dann auch geklärt, ob und wenn ja wie weiter zu verfahren ist. Dieses Gespräch ist kostenfrei.

Die Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte hat in den vergangenen Jahren viele Schiffsfondsanleger in Schadenersatzprozessen wegen Falschberatung erfolgreich vertreten.


Ansprechpartner: Rechtsanwalt Dr. Alexander Schaal

DS-Rendite-Fonds Nr. 117 Patriot Containerschiff: Fondsgesellschaft bittet zur Kasse

16.08.2016 – Die Fondsgesellschaft fordert von Anlegern die Rückzahlung von Gesellschafterdarlehen. Die Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte erklärt, wie sich betroffene Gesellschafter verhalten sollen.

Hintergrund

Wegen des – wieder einmal – „nicht vorhersehbaren“ Markteinbruchs seit August 2015 erzwingen die Gläubiger des Fonds den Notverkauf des Containerschiffs DS Patriot. Damit soll zwar eine Liquidation des Fonds ohne Insolvenz erreicht werden. Ihre Einlagen können die Kommanditisten aber trotzdem abschreiben. Besonders schmerzhaft ist dies für diejenigen Gesellschafter, die noch im Januar 2016 an der angebotenen Kapitalerhöhung teilgenommen haben.

Als wäre der Totalverlust nicht schlimm genug, macht die Fondsgesellschaft nun Ansprüche auf Rückzahlung eines Großteils der zu Anfang der Beteiligung geflossenen Ausschüttungen geltend. Würde dieser Aufforderung Folge geleistet, würde sich der bereits entstandene Schaden weiter drastisch erhöhen.

Empfehlung

Gegen die von der Gesellschaft erhobenen Forderungen bestehen erhebliche rechtliche Bedenken. Rechtsanwalt Dr. Alexander Schaal erklärt dazu: „Nach meiner festen Überzeugung sind die geltend gemachten Ansprüche unberechtigt. Es handelt sich weder um „Darlehen“ der Gesellschaft noch besteht eine wirksam vereinbarte „Innenhaftung“ oder eine Nachschussverpflichtung der Fondsgesellschafter.“ Anleger sollten deshalb keinesfalls eine Zahlung leisten, ohne sich über die rechtliche Situation beraten zu lassen.

Die Kanzlei von Buttlar verfolgt die Entwicklung des DS-Rendite-Fonds Nr. 117 schon seit mehreren Jahren. Dabei hat sie Anleger insbesondere in Schadenersatzprozessen wegen Falschberatung bei Erwerb des riskanten Fonds erfolgreich vertreten. Sie bietet betroffenen Anlegern eine kostenlose Ersteinschätzung der Rechtslage in ihrem Fall an.

Ansprechpartner: Rechtsanwalt Dr. Alexander Schaal

DS-Renditefonds Nr. 117 Patriot Containerschiff: Es droht Verjährung von Schadensersatzansprüchen

30.11.2016 – Schadenersatzansprüche wegen Falschberatung verjähren taggenau 10 Jahre nach Zeichnung der Fondsbeteiligung. Da der Fonds in den Jahren 2006 und 2007 vertrieben wurde, ist schnelles Handeln geboten.

Hintergrund

Nachdem die Anleger seit Jahren keine Ausschüttungen erhalten und das eingezahlte Kapital abschreiben müssen, verlangt die DS-Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot GmbH Containerschiff KG nun auch noch die spärlich geflossenen Ausschüttungen aus den Jahren 2008 und 2009 zurück. Es habe sich nicht um Erträge/Gewinne des Fonds gehandelt, sondern um „Darlehen an die Gesellschafter“. Nachdem der Notverkauf des Schiffes die bestehenden Bankverbindlichkeiten nicht deckt, werden die Anleger auf Rückzahlung der „Darlehen“ in Anspruch genommen.

Falsche Beratung bei Fondserwerb?

Neben der Frage nach der Rechtmäßigkeit dieser Rückforderung stellt sich für jeden Anleger die Frage, ob er gegen den Berater oder die beratende Bank vorgehen kann, weil er beim Erwerb des Fonds falsch beraten war. Keiner der von der Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte vertretenen Anleger war beispielsweise über die von Anfang an drohende Gefahr einer „Rückzahlungspflicht“ informiert worden. Wäre ihnen bekannt gewesen, dass die Ausschüttungen von der Fondsgesellschaft nur als „Darlehen“ betrachtet wurden, hätten sie sicher nicht gezeichnet.

Auch über die hohen Neben- und Vertriebskosten, die schlechte Veräußerbarkeit und das hohe unternehmerische Risiko bis hin zum nun eingetretenen Totalverlustrisiko wurde in den Beratungsgesprächen oft nicht aufgeklärt.

Auch die fehlende Auskunft über Rückvergütungen, die an die beratende Bank geflossen sind, begründet einen Beratungsfehler. Üblich sind insoweit Provisionen in Höhe von 10 bis 14%. Darüber musste die Bank ungefragt und der Höhe nach korrekt aufklären, was in den uns bekannten Fällen nie beachtet wurde.

Viele unserer Mandanten haben auf Empfehlung ihrer Berater mit Auszahlungen aus Lebensversicherungen, die zur Altersvorsorge dienten, Beteiligungen an der DS-Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot GmbH Containerschiff KG gezeichnet. Ein derartiger Schiffsfonds ist aufgrund der unternehmerischen Risiken, die bis zum Totalverlust führen können, für die Altersvorsorge ungeeignet

Der ausführliche Fondsprospekt, in dem sich wichtige Informationen zu den Risiken finden, wurde oft gar nicht oder jedenfalls zu spät ausgehändigt.

Wenn Sie die vorstehend genannten Umstände – und sei es auch nur zum Teil – an ihre eigene Beratung erinnern, lohnt es sich den Fall prüfen zu lassen. Wegen der drohenden Verjährung ist jedoch Eile geboten.

Empfehlung: Kostenfreie Ersteinschätzung

Die Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte verfolgt die Entwicklung der DS-Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot GmbH Containerschiff KG schon seit mehreren Jahren. Dabei hat sie Anleger insbesondere in Schadenersatzprozessen wegen Falschberatung bei Erwerb des riskanten Fonds erfolgreich vertreten.

Anstatt Sie mit endlosen Fragebogen und Erklärungen zu versorgen, bieten wir Ihnen ein unverbindliches persönliches Telefonat zur Einschätzung Ihres Falles an, bei dem dann besprochen wird, ob und wenn ja wie weiter zu verfahren ist. Dieses Telefonat ist kostenfrei.


Ansprechpartner: Rechtsanwalt Dr. Alexander Schaal

DS-Renditefonds Nr. 117 Patriot Containerschiff: nachschießen oder querschießen?

14.10.2016 – Die Fondsgesellschaft fordert von ihren Anlegern die Rückzahlung von Ausschüttungen. Viele betroffene Anleger fragen sich, ob sie der Zahlungsaufforderung nachkommen sollen oder ob sie eine Vergrößerung ihrer bereits eingetretenen Verluste noch verhindern können. Nach Ansicht der Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte sind die Forderungen des DS-Rendite-Fonds Nr. 117 unberechtigt.

Rendite-Fonds will Ausschüttungen zurück

Wegen des „nicht vorhersehbaren“ Markteinbruchs seit August 2015 erzwingen die Gläubiger des Dr. Peters Fonds den Notverkauf des Containerschiffs DS Patriot. Damit soll zwar eine Liquidation des Fonds ohne Insolvenz erreicht werden. Ihre Einlagen können die Kommanditisten aber trotzdem abschreiben.

Als wäre der Totalverlust nicht schlimm genug, macht der DS-Rendite-Fonds Nr. 117 nun Ansprüche auf Rückzahlung der gesamten zu Anfang der Beteiligung geflossenen Ausschüttungen geltend. Würde dieser Aufforderung Folge geleistet, würde sich der bereits entstandene Schaden weiter drastisch erhöhen.

Vertragliche Regelung ist unklar

Gegen die von der Fondsgesellschaft erhobenen Forderungen bestehen erhebliche rechtliche Bedenken. Die Fondsgesellschaft kann Ausschüttungen, die an die Anleger geflossen sind, nur dann zurückfordern, wenn dies im Gesellschaftsvertrag eindeutig geregelt ist. Dabei unterliegen die gesellschaftsrechtlichen Regelungen einer strengen Inhaltskontrolle. Die Klauseln müssen für den durchschnittlichen Anleger verständlich sein. Und sie dürfen nicht überraschend und intransparent sein. Des Weiteren müssen Sie die Rechtslage zutreffend wiedergeben. Daran mangelt es im vorliegenden Fall:

-    Im Gesellschaftsvertrag kommt nicht klar genug zum Ausdruck, dass Auszahlungen als Darlehen gewährt werden sollen.
-    Nach dem Gesellschaftsvertrag soll es sich um Darlehen handeln, „soweit“ das Kapital der Gesellschafter unter die Haftungsgrenze von 20 % sinkt. Das ist nach der Konzeption des Fonds schon von Anfang an der Fall. Deshalb führt die die Formulierung „soweit“ in die Irre.
-    Nachdem die Auszahlungen nach dem Verständnis eines normalen Anlegers - ähnlich wie Zinsen - die ihm zustehenden Renditen sind, ist es für ihn überraschend, wenn er Jahre später diese Renditen als vermeintliche Darlehensforderungen zurückzahlen soll. Eine Vertragsklausel, die einen derart überraschenden Inhalt hat, ist unwirksam.

Rechtsanwalt Dr. Alexander Schaal erklärt dazu: „Nach meiner Überzeugung sind die von der Fondsgesellschaft geltend gemachten Ansprüche unberechtigt. Es handelt sich weder um „Darlehen“ der Gesellschaft noch besteht eine wirksam vereinbarte Nachschussverpflichtung der Fondsgesellschafter.“ Anleger sollten deshalb keinesfalls eine Zahlung leisten, ohne sich über die rechtliche Situation beraten zu lassen.

Über die Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte

Die Kanzlei von Buttlar mit Standorten in Stuttgart und Hamburg verfolgt die Entwicklung des DS-Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot schon seit mehreren Jahren. Dabei hat die Sozietät für Bank- und Kapitalmarktrecht Anleger insbesondere in Schadenersatzprozessen wegen Falschberatung bei Erwerb des riskanten Schiffsfonds erfolgreich vertreten. Sie bietet betroffenen Anlegern eine kostenlose Ersteinschätzung der Rechtslage in ihrem Fall an.

Ansprechpartner: Rechtsanwalt Dr. Alexander Schaal